Wasserbehörde Limburg – elektronisches Schließsystem
Projektdetails
Organisation
Limburgischer Wasserverband
Kategorie
Utilities und kritische Infrastruktur
Jahr
2016
Webseite
Waterschap Limburg ist für die Abwasserreinigung in der gesamten Provinz zuständig. Mit 18 Kläranlagen und 150 Abwasserpumpstationen erstreckt sich das Versorgungsgebiet über ein weites Gebiet. Jahrelang basierte die Zugangskontrolle zu all diesen Standorten auf einem mechanischen Schlüsselsystem mit über 1.000 Zylindern. Um die Sicherheit wieder zu gewährleisten, ersetzte der Wasserversorger die unübersichtliche mechanische Lösung durch eine flexible elektronische Lösung von Sellox.
‘Das Austauschen der Zylinder ist am einfachsten.’
Herausforderung
Als die Wasserbehörde den Zustand des bestehenden mechanischen Schließsystems überprüfte, erwies sich die Situation als alles andere als sicher. Von den 250 ausgegebenen Generalschlüsseln konnten nur noch 150 zurückverfolgt werden. Das bedeutete, dass unzählige Schlüssel unter ehemaligen Mitarbeitern oder Dritten im Umlauf waren, ohne dass ersichtlich war, wer wo Zutritt hatte.
Die Anforderungen an ein neues System waren streng:
- Wasserdichtregistrierung: Das Management musste zentral sein; Schlüssel mussten sofort widerrufen werden können, selbst wenn sie nicht physisch zurückgegeben worden waren.
- Keine Infrastruktur: Viele Standorte, wie beispielsweise abgelegene Abwasserpumpstationen, verfügen am Eingang nicht über die erforderliche Verkabelung oder Stromversorgung. Die Installation von Strom für die Schlösser war finanziell und praktisch nicht realisierbar.
- Kultureller Wandel: Es bedurfte Disziplin; die Benutzer mussten gezwungen werden, den Zugriff sorgfältig zu handhaben.
Lösung
Der Wasserverband entschied sich für das CyberLock-System von Sellox. Ausschlaggebend waren die wirtschaftlichen Vorteile und die Tatsache, dass die Zylinder weder Strom noch Verkabelung benötigen; die Energie kommt schließlich vom Schlüssel.
Die Umsetzung führte zu sofortigen Ergebnissen:
- 1:1-Ersatz: Da keine baulichen Veränderungen erforderlich waren, konnten die 1000 mechanischen Zylinder problemlos durch elektronische Varianten ersetzt werden, selbst an den entlegensten Standorten.
- Disziplin bei erzwungenen Updates: Mitarbeiter und Auftragnehmer müssen ihre Schlüssel regelmäßig an einem festgelegten Aktualisierungspunkt validieren. Läuft die Gültigkeit ab, ist der Schlüssel ungültig. Dadurch wird verhindert, dass verlorene Schlüssel ein Sicherheitsrisiko darstellen.
- Direkter Scheck: Auftragnehmer, die außerhalb ihrer geplanten Arbeitszeiten arbeiten, finden eine verschlossene Tür vor. Der Administrator legt genau fest, wer wann und wo Zugang hat.
- Verwaltbarkeit: Wo zuvor der Überblick fehlte, ist das Management nun das stärkste Bindeglied. Die Software liefert genaue Informationen darüber, wer welchen Raum betreten hat.
‘Meine Hauptforderung betraf eine bessere Steuerbarkeit.’
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